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Satzung
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KAP/Netzwerk Wir würden es uns (längst) anders wünschen, aber noch ist es nicht soweit, daß SMer sich ohne Scheu vor willkürlicher oder unwillkürlicher Bekanntwerdung oder Bewertung ihrer Neigung an jedweden Vertreter einer Berufsgruppe in unterschiedlichsten Lebensbereichen wenden können, wenn die Information "SM" für den in Anspruch zu nehmenden Dienst, Service oder die erwartete Hilfe relevant ist, also sinnvollerweise erwähnt werden müßte oder sich zufällig ergibt. Noch zu oft schlägt das "Werteraster" zu und Leistungen, Behandlungen oder einfach nur Positionierungen für den geouteten SMer ändern sich mit dem Outing desselben. Noch zu wenige Vertreter aller Berufsgruppen sind aufgeschlossen und wertfrei genug, ihre Profession auch dann unverändert im Sinne eines Menschen, der sich als SMer zu erkennen gibt (ggf. zu erkennen geben muß), bestmöglich und nicht negativ davon beeinflußt auszuüben - oder im Anschluß daran Diskretion zu üben, soweit nicht einem Berufsstand ohnehin auferlegt. Aufklärung ist ein Weg zur Verbesserung. Aber Aufklärung benötigt Zeit. Auch schon in dieser Zeit brauchen SMer wie alle anderen Menschen in ihrem alltäglichen Leben Versicherungsvertreter, Ärzte, Juristen, möchten vielleicht lieber den Klempner ihres Vertrauens in ihre möglicherweise "bizarr" eingerichtete Wohnung lassen als den, den der Vermieter immer losschickt, wenn´s eine Rohrverstopfung zu richten gibt, und irgendwann ziehen SMer ja auch mal um ... Der Förderkreis Schlagwerk e.V. hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, ein "Kink-Aware-Professionals"-Network (kurz: KAP) ins Leben zu rufen und mit Leben zu füllen. In der wörtlichen Übersetzung bedeutet "kink" soviel wie "Tick" oder "Knick", "kinky" soviel wie "(sex.) abartig" und "aware" wiederum "bewußt". Gemeint ist also ein Netzwerk aus Vertretern verschiedenster Berufsgruppen, die "Bizarres" nicht aus ihrem Bewußtsein verdrängen, ihr Leistungsspektrum nicht davon abhängig machen, für die Aufgeschlossenheit gegenüber SMern als Klienten oder übrigens auch Arbeitnehmer keine Anstrengung bedeutet, sondern eine Selbstverständlichkeit ist, die SMer nicht durch spätere Indiskretionen an deren Nachbarschaft oder Arbeitgeber "ausliefern", die sich möglicherweise selbst mit SM auseinandersetzen und sich ausdrücklich damit einverstanden erklärt haben, daß man sie rat- und hilfesuchenden SMern benennt. Das Vorhaben steht, die Umsetzung steckt zur Zeit noch in den Kinderschuhen. Zum einen sind finanzielle Mittel notwendig, Berufsgruppen gezielt in diesem Zusammenhang anzusprechen und deren Vertreter für das Netzwerk zu gewinnen, zum anderen wachsen solche Netzwerke nicht zuletzt durch Hinweise und Empfehlungen von Menschen (SMern), die in diesem Punkt mit Berufsgruppen-Vertretern positive Erfahrungen gemacht haben. Wer sich näher über diese Aufgabenstellung informieren oder sie ggf. auch unterstützen möchte, ist uns herzlich willkommen. Und hoffentlich bald wird der Förderkreis Schlagwerk e.V. an dieser Stelle auch mit konkreten Informationen dienen können. Für Rückfragen und
Hinweise zu diesem Thema steht der Email-Account: kap@fk-schlagwerk.org
zur Verfügung. |
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